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Fränkisches Mariensingen Wallfahrtskirche Fährbrück

Pfingstmontag – 20. Mai 2024

Lob der Gottesmutter Maria mit Hand, Herz und Mund

Traditionelles Fränkisches Mariensingen am Pfingstmontag in Fährbrück

Mit 250 Frauen und Männern sehr gut besucht war wieder das Fränkische Mariensingen in der Wallfahrtskirche Fährbrück. Es findet auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Fränkische Volksmusik Unterfranken und unter der Regie von Anton Böhm jeweils am Pfingstmontag statt und wird von mehreren Instrumental- und Gesangsgruppen gestaltet.

Diesmal war die Kirche so voll, dass zusätzliche Bänke aufgestellt werden mussten. Inka Pfister, die Vorsitzende der ARGE Fränkische Volksmusik, freute sich über das Interesse am althergebrachten Liedgut und bat darum, den Applaus bis zum Ende der über 20  Programmpunkte aufzuheben.

Somit konnten sich die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher auf die Andachtsstunde einlassen sowie still und in Gedanken den meisterhaft vorgetragenen musikalischen Darbietungen folgen. Drei Lieder zur Maienkönigin Maria beziehungsweise das Fährbrücker Wallfahrtslied wurden gemeinsam gespielt und gesungen.

Beim Fränkischen Mariensingen in Fährbrück wirkten diesmal der Chor Chorisma aus Rieden, die Saitenmusik Rhau-Parente, die Schrolla-Musikanten und die Vasbühler Krammetsvögel mit. Auf diese Weise wechselten sich mehrstimmige Chorgesänge mit Solostimmen und Musikstücke unterschiedlichster Art ab.

Das war teilweise festlich und kraftvoll oder innig und sanft. Manchmal füllte ein einziges Instrument den Kirchenraum gänzlich aus, ein andermal jubelten die Stimmen und Instrumente laut und freudig gemeinsam. Manche Lieder gingen recht zu Herzen, beispielsweise das Magnificat von Chorisma, eine Marienweise der Schrolla-Musikanten, das Tedeum der Krammetsvögel oder der Abendfrieden des Saitenmusik-Duos.

„Unsere liebe Frau von Fährbrück“ heißt das Gnadenbild der Gottesmutter in der Wallfahrtskirche. Die  „Herzogin von Franken“ wurde mit einem „Ave des Himmels“ gegrüßt sowie die „Hilfe des Volkes Gottes“ und „Trösterin aller Betrübten“ genannt.

Sprecherin Gertrud Pfister erinnerte an die Geschichte der Wallfahrtskirche, sprach bekannte und moderne Gebete und bat um den Segen des dreieinigen Gottes. Sie grüßte Maria als Königin, Wegbegleiterin und als „die vom heiligen Geist Erfüllte“.

Zudem lud sie die Anwesenden ein, sich in Marias Lebenssituation einzufühlen. Als sie die Botschaft des Engels hörte, sei ihr Leben völlig überraschend ganz anders geworden, als sie es sich gedacht habe. Gertrud Pfister ist überzeugt, „dass Gott auch dich ruft und dir einiges zumutet“.

Maria sei offen gewesen für den Plan Gottes und vielleicht sei es gerade an Pfingsten gut, auf die lebendig machende Wirkung des Heiligen Geistes zu vertrauen.

Text und Fotos: Irene Konrad

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